Sex Irrtümer

Sex ist gar nicht SO Wichtig

Doch, denn er ist  in Beziehungen eine weitere, bereichernde Ebene der Kommunikation.

Dezember 8, 2008. Sexualität Allgemein. Hinterlasse einen Kommentar.

G-Punkt Injektion

DIE ORGASMUSSENSATION

In Amerika wird sie als spektakulärer neuer Lust-Booster gefeiert, bei uns kennen sie Insider schon lange: Die G-PUNKT-INJEKTION. Ein kleiner Pieks soll zum großen „O“ verhelfen.
Von Gerti Samel und Susann Campos

Eine Arztpraxis in Beverly Hills. Fünf Frauen sitzen bei Bagels und Creamcheese und lauschen gebannt den Worten eines gewissen Dr. David Matlock. Der bekannte Gynäkologe und Schönheitschirurg, spezialisiert auf Vaginalverjüngungen, Designer-Vaginas und brasilianisches Po-Lifting, erklärt gerade die Vor- und Nachteile seiner jüngsten Erfindung, der er G-Shot nennt. „Dies ist keine Botox-Party“ witzelt der 47-Jährige und nimmt das Modell einer Vagina aus Plexiglas in die Hand, „die Behandlung findet am anderen Ende des Spektrums statt.“

Wie recht er hat. Der Doktor bereitet seine Patientinnen auf eine Injektion der besonderen Art vor. Gleich wird er ihnen etwa eineinhalb Kubikzentimeter Kollagen in den G-Punkt einspritzen. „Beim letzten Mal hat er genau getroffen“, sagt Violet Estrada, eine 36-jährige Brünette mit dem Körper eines „Playmates“. Sie erhielt ihren ersten G-Shot vor vier Monaten. „Statt einem Orgasmus bekomme ich jetzt zwei oder drei“, erzählt sie. „Ich habe meinem Freund nichts davon erzählt, aber ihm gefällt was mit mir passiert.“ Eine andere Patientin, die unter dem Pseudonym Charlotte zitiert werden möchte (Ich kann meinen Namen nicht nennen, meine Familie würde sonst vollkommen ausrasten“), fügt noch hinzu: „Es kann sehr stimulierend wirken.“

Charlotte ist die Frau, die vor fast drei Jahren von Dr. Matlock den ersten G-Shot bekam. Da der Körper das Kollagen abbaut , hat sie seitdem alle vier Monate einen Termin für den nächsten Schuss. „Ich erinnere mich genau an das erste Mal“, sagt sie grinsend. „Ich setzte mich ins Auto und fuhr los. Dann kam ein Schlagloch….Oh
Mann, es war total intensiv.“ Als sie Dr. Matlock vom nächsten Parkplatz aus anrief, weil sie es kaum noch aushielt, wusste er, dass er einen Treffer gelandet hatte.

Seither muss es in Los Angeles und Umgebung eine schnell wachsende Zahl dauererregter Frauen geben. Ihr auf doppelte Größe aufgespritzter G-Punkt lässt sie, glaubt man Schilderungen wie der Charlottes, bei jeder heftigen Bewegung aufstöhnen. Beim Spinning im Fitness-Studio, bei Yoga – und wenn man bedenkt, wie viele schlecht reparierte Straßen es in Amerika gibt….Dr. David Louis Matlock, der selbsternannte Feminist, rühmt den G-Shot als das Viagra für Frauen.

Für seine Erfindung lässt er sich gern feiern. In „Dr. 90210“ einer Reality-TV-Show über das Leben der Schönheitschirurgen von Beverly Hills, wird er beim Operieren von Vaginas und beim Aufspritzen von G-Punkten gezeigt. Als Neupatientin muss man ein halbes Jahr warten, um in seiner Praxis am Sunset Boulevard 9201 W einen Termin zu bekommen. Das G-Spot Tuning selbst ist schnell passiert. Es dauert weniger als 15 Minuten, der Pieks soll dank Lokalanästhesie schmerzfrei sein, und schon vier Stunden danach kann man wieder Sex haben. Eine „lunch-time procedure“, sagt Dr. Matlock. Kostenpunkt: 1850 Dollar. Sein patentiertes G-Shot-Kit inklusive Anleitungsvideo hat er inzwischen an 26 Ärzte in 14 US-Bundesstaaten verkauft, außerdem nach Kanada, Israel, Griechenland und sogar England. Es wäre einfach, sich über diesen weit entfernt agierenden Doktor und seine Patientinnen zu amüsieren. Klingt doch alles sehr nach überdrehtem Hollywood-Lifestyle. In Deutschland ist Dr. Matlock mit seinem Patent denn auch noch nicht gelandet. Aber bei uns gibt es Professor Dr. Stefan Gress, 45. Er ist ärztlicher Direktor des Munich Medical Center der Sensualmedics AG. Seine Praxis in einem exklusiven Shopping-Areal Münchens zeugt von erlesenem Geschmack.

Pastellfarben wie das Foyer ist das Qutfit der Assistentinnen, ein erfreulicher Anblick auch der Professor selbst. Im Gegensatz zu Dr. Matlock, der sich für so genial hält, dass man ihn klonen müsste, überrascht der deutsche Doktor mit einer unaufgeregten, natürlichen, einfühlsamen Art. Und plötzlich beginnt die Geschichte sich zu verändern. Sie rückt näher an uns heran, klingt nicht mehr verrückt und wird deutsch. Professor Gress ist Facharzt für ästhetische und plastische Chirurgie und verfügt über erstklassige Referenzen. Er lernte in Brasilien beim Guru der Schönheitschirurgie, Ivo Pitanguy, in den USA und operierte am Münchner Klinikum Recht der Isar Männer zu Frauen und Frauen zu Männern um. Geschlechtsumwandlungen, Intimchirurgie – das alles hat Professor Gress von der Pike auf gelernt.

Heute ist er als niedergelassener Arzt auf Korrekturen der Genitalregion spezialisiert, innen und außen. Was hat es nun mit dem G-Shot auf sich? Der Doktor lacht. „Das mach ich seit zehn Jahren inzwischen jeden Tag mindestens einmal.“ Stefan Gress hat sich als erster in Deutschland mit der sogenannten G-Punkt-Intensivierung befasst. Während die Ärzteschaft noch weltweit diskutierte, ob es diesen Hot-Spot überhaupt gibt, arbeitete er bereits an dessen Vergrößerung. „Für mich steht außer Frage, dass die Zone anatomisch nachweisbar ist, auch wenn sie nie Einzug in die medizinische Literatur gehalten hat.“ In seiner Broschüre über „Korrekturen der inneren Genitalregion“ seht es detailliert: Diese Region von der Größe einer Münze liegt etwa fünf Zentimeter vom Harnröhrenausgang entfernt an der Vorderseite der Vagina….Wird ihr Volumen erweitert, kann das zu einer beträchtlichen Steigerung der sexuellen Erregbarkeit führen und die Orgasmusfähigkeit verbessern…“ 1200 Euro kostet die vaginale Aufpolsterung bei Dr. Gress. Die Hyaluronsäure, die er spritzt, soll erst nach etwa einem Jahr abgebaut sein. Er bietet aber auch eine dauerhafte Version mit Eigenfett an. Die ist zwar tausend Euro teurer, im Vergleich aber günstiger, weil der Effekt zu 60 – 70 Prozent erhalten bleibt.

Für die 35-jährige Maria Bauer (Name geändert) stand gleich nach der ersten, reversiblen Injektion fest: „Beim nächsten Mal will ich es für immer.“ Nie wieder möchte sie auf den Effekt verzichten, der ihrem Liebesleben den entscheidenden Kick gegeben hat. Also entnahm ihr Dr. Gress aus dem Knie etwas Fett, das zentrifugiert und in den G-Punkt injiziert wurde. „Nicht, dass ich ein Problem gehabt hätte“, so die Patientin, „aber ich brauchte nun mal viel Stimulation, um zu Höhepunkt zu kommen, außerdem bin ich seit 15 Jahren mit meinem Partner zusammen. Jetzt haben wir wieder viel mehr Spaß im Bett. Ich komme schneller und will natürlich auch öfter. Wer weiß, ob wir sonst nicht früher oder später fremdgegangen wären.“ Der G-Shot als Booster fürs Beziehungsglück? Das klingt fast zu perfekt. Gibt es da wirklich keinen Haken?

„Sie werden keinen finden“, erklärt Der. Gress lächelnd, „das sind alles tolle, selbstbewusste Frauen. Die sagen, ich will mehr Lust, Herr Doktor, tun sie etwas für mich.“ So war es auch bei Gina, 51, die für 40 durchgehen könnte, weil sie bei Dr. Gress regelmäßig „was machen“ lässt. Im Gesicht, am Busen, auch untenherum. „Da seh ich aus wie ein junges Mädchen“, berichtet sie stolz. Als sie von der G-Punkt-Intensivierung hörte, ließ sie sich sofort einen Termin geben. Und? „Na ja, das Gefühl beim Orgasmus ist intensiver.“ Spürt sie es auch wie jene Lady aus Beverly Hills, wenn sie über ein Schlagloch fährt? „ Um Himmels willen“, empört sich Gina, „diese Amis sind soo überdreht.“ Aber dann räumt sie ein: „Ehrlich gesagt, habe ich schon überlegt, ob ich nicht mal eine höhere Dosis ausprobieren.

November 29, 2008. Weibliche Sexualität. Hinterlasse einen Kommentar.

Orgasmustraining

  • Koreanische Busenmassage: Streicheln Sie Ihre Brüste morgens und abends, mindestens 36, höchstens 360 Mal. Fahren Sie dabei mit beiden Händen kreisförmig um die Brüste, im Uhrzeigersinn um die linke, gegen den Uhrzeigersinn um die rechte Brust.
  • Sexuelle Energie bündeln: Streicheln Sie eine Brust wie oben angegeben und pressen Sie dabei die andere Hand gegen Kitzler und Schamlippen. Spannen Sie dann die Beckenbodenmuskeln an und zählen Sie bis zehn. Entspannen. Auf der anderen Seite wiederholen, 20 Mal. Wenn Sie Ihre Beckenbodenmuskeln noch nicht willentlich anspannen können, hier ein einfacher Trick zum “kennen lernen”: Versuchen Sie möglichst mehrmals, beim Wasserlassen den Harnstrom willentlich zu unterbrechen. Die Muskeln, die Sie dazu benutzen, sind die Beckenbodenmuskeln.

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Orgasmus

Der uterine Orgasmus

Bei diesem Orgasmus kommt es nicht zu rhythmischen Kontraktionen des PC-Muskels.

Die messbaren emotionalen Erfahrungen beim uterinen Orgasmus führen zu klarem emotionalem Ausdruck: Die Frauen machen laute Geräusche. Außerdem kommt es zu einem Apnoe-Reflex. Dabei wird der Luftstrom im Kehlkopf kurzfristig unterbrochen. Der angehaltene Atem wird danach explosionsartig ausgestoßen, wie dies auch bei anderen emotionalen Äußerungen wie Lachen, Schluchzen, Gähnen und Schreien passiert.

All diese Vorgänge sorgen dafür, dass Spannung abgebaut wird. Der uterine Orgasmus wird durch tiefe, schnelle Stöße erreicht, welche den Muttermund erschüttern. Dies wiederum stimuliert eine vergleichsweise große, empfindliche Membran, die die Organe im Bauchraum und im Becken schützt (das Bauchfell), und damit auch die Gebärmutter (Uterus). Einen uterinen Orgasmus hat die Betreffende normalerweise nur einmal bei einem sexuellen Akt und er ist zutiefst befriedigend. Leider erfahren ihn die meisten Frauen nie.

Dieser Orgasmus kann sich auf den gesamten Körper ausdehnen.

Der klitorale Orgasmus

Der klitorale Orgasmus wird vom Pudendusnerv gesteuert. Daher beschränkt er sich auf den Genitalbereich. Ihn begleiten unwillkürliche, rhythmische Kontraktionen des PC-Muskels und er ist nicht von einer Penetration abhängig. Multiple Orgasmen und das Gefühl der Unersättlichkeit tauchen vor allem bei dieser Art des Höhepunktes auf.

Freud  war der Auffassung, der klitorale Orgasmus gehöre zur Pubertät, während eine reife Frau lerne, ihre erotischen Empfindungen in die Vagina hinein zu verlagern.

Der kombinierte Orgasmus

Der kombinierte Orgasmus weist Elemente des klitoralen und des uterinen Höhepunktes auf. Diese Form nennt man gewöhnlich “vaginalen” oder “G-Punkt Orgasmus”.

Beim kombinierten Orgasmus kommt es zu rhythmischen Kontraktionen des PC-Muskels, wie sie beim klitoralen Orgasmus anzutreffen sind. Dazu kommt jedoch auch die tiefere emotionale und körperliche Befriedigung des uterinen Orgasmus. Der Apnoe-Reflex tritt ebenfalls häufig auf, die aber weniger ausgeprägt als bei der uterinen Form. Beim G-Punkt Orgasmus kann es zu multiplen Orgasmen kommen, andererseits gibt es auch das Gefühl, dass einmal genug ist.

Er ist tief und sehr emotional, weil der Punkt mit dem Beckennerv verbunden ist.

Nerven

Sowohl der 10. als auch der 12. Hirnnerv, der Vagus- und der Hypoglossusnerv, entspringen der grauen Substanz im vierten Ventrikel der Medulla oblongata des Stammhirns. Die Medulla oblongata (verlängertes Mark) steuert zahlreiche sensorische und motorische Fähigkeiten. Auch unsere grundlegenden Instinkte, die uns fliehen, kämpfen, essen und den jeweiligen Sexualpartner begehren lassen, sind dort verankert.

Die Großhirnrinde wiederum umfasst den größten Teil des Gehirns. Sie ist für die Fantasie, Vorstellungskraft und Träume zuständig.

Man weiß, dass es auch völlig ohne körperliche Stimulierung zum Orgasmus kommen kann, zb. im Traum.

Was wiederum bedeutet, dass sexuelle Lust, erotisches Vergnügen und der Orgasmus selbst auch von diesem weit weniger instinkthaften Teil des Gehirns ausgelöst werden.

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Weibliche Ejakulation

Viele Frauen wissen gar nicht, dass es so etwas gibt.

Ich finde, jede Frau sollte darüber Bescheid wissen, weil es ihr Sexleben bereichern kann, bzw. ein Schritt ist, um den eigenen Körper zu erforschen.

Nicht alle Frauen erleben Ejakulationen, aber alle Frauen wurden mit der Fähigkeit zu ejakulieren geboren.

Einige Frauen ejakulieren von selbst, andere haben diese Gabe durch Übungen erworben.

Die weibliche Ejakulation wird durch Stimulation des G-Punktes herbeigeführt.

Die Harnröhre ist Teil unseres Sexualorgans. Die Mündung ist von einem schwammartigen Gewebe umgeben, das man auch Schwellkörper nennt. Innerhalb des erektilen Gewebes um die Mündung der Harnröhre liegt die Prostatadrüse der Frau – der G-Punkt. Man findet ihn ganz leicht, weil er eine geriffelte Oberfläche hat.

Eine therapeutische G-Punkt-Stimulation, wie man sie zb. im Tantra findet, kann emotionale Blockaden lösen, die aus negativen sexuellen Erlebnissen entstanden sind. Solche Blockaden lassen den G-Punkt sich empfindungslos manchmal auch schmerzhaft anfühlen.

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